Herren 1. Liga: Der Leader zu Gast


Gegen Handball Wohlen steht am Sonntag ein äusserst schweres Heimspiel für die Einsied-ler Handballer auf dem Programm. Die Aargauer grüssen momentan von der Tabellenspitze und liessen auch im Cup mächtig was von sich hören.

Handball Wohlen ist gut in die neue Meisterschaft gestartet. Das Team, welche letztes Jahr bereits den dritten Rang herausspielte, gilt auch in diesem Jahr als einer der Favoriten für die Qualifikation der Finalrunde. In ihren bisherigen viel Spielen haben sie Siege über GC/Ami, Lägern Wettingen und Dietikon-Urdorf geholt. Einzig gegen Uster mussten sie eine doch relativ klare (22:28) Heimniederlage einstecken. Die eigentlichen Highlights erreichte Wohlen aber im Schweizer Cup. Zuerst eliminierten sie den TV Appenzell (1. Liga), um dann mit Yellow/Pfadi Espoirs und dem HC Wädenswil zwei NLB Team auszuschalten. Als Lohn für die grossartigen Leistungen dürfen Sie am 26. Oktober gegen den Schweizer Handball Krösus Kadetten Schaffhausen (NLA) ein Heimspiel austragen.

Der HCE ist mit vier Punkten aus drei Spielen, sagen wir's mal so, verhalten in die Saison gestartet. Gegen Lägern Wettingen und Volketswil (beide Aufsteiger) gewannen die Schwyzer während man im Wochenspiel gegen den HCEDU unnötig Punkte verschenkte. So liegt das Team immerhin auf Rang 4 und somit im Soll, denn da möchten die HCEler auch an Weihnachten stehen, um sich bereits bei Saisonhälfte von allen Abstiegssorgen entledigt zu haben. Gegen die Aargauer aus Wohlen sind die Rollen aber klar verteilt. Die Gäste gehen als Favorit in Spiel und werden nur sehr schwer zu schlagen sein.

 

Gute und schlechte Phasen

Das einzig Konstante auf Seiten der Klosterdörfler ist bislang die Verteilung von guten und schlechten Phasen. Da die guten leider immer etwas kurz waren, fielen die Resultate etwas zu knapp oder eben einmal sogar negativ aus. Diese Phasen gilt es gegen Handball Wohlen wohl ganz zu liquidieren, will man gegen den Leader am Sonntag eine Chance haben. Dass die Aargauer dem HCE aber liegen könnten, zeigen die Resultate der letzten Saison, als man beide Spiele nahe an Zählbarem gewesen wäre (30:32 und 26:30). In beiden Spielen hatten die Schwyzer ihre liebe Mühe mit deren Aussen Manuel Frey, welcher dem HCE mehr als 20 Treffer einschenkte. Gutes Rückzugsverhalten auf der rechten Angriffsseite ist also Pflicht. Da aber auch auf der anderen Seite mit Adrian Studerus ebenfalls ein Ausnahmekönner (und Ex-Einsiedler) steht, sollten die Klosterdörfler überhastete Abschlüsse und technische Fehler im Angriff im Allgemeinen tunlichst verhindern. Zu diesen beiden Top-Spielern kommen mit Sascha Rudi und Andreas Stierli noch zwei weitere ehemalige Nationalliga Spieler. Aber auch der Rest des Teams muss sich nicht verstecken, denn sonst hätte sie wohl kaum im Cup zwei NLB-Equipen ausgeschaltet. Für den HC Einsiedeln gilt es sich also auf ein schwieriges Spiel mit viel Leidenschaft vorzubereiten. Ziel muss es sein den Aargauern immer wieder gezielte Nadelstiche zu setzen, damit diese ihr Spiel und ihre Leidenschaft nie richtig aufgleisen können. Dazu braucht es aber wie schon erwähnt eine gute Leistung während den ganzen 60 Minuten.