Sieg dank einem Viertelstündigem Feuerwerk


Mit einem Sieg und einer Niederlage aus den ersten beiden Spielen war man gegen den SC Volketswil schon etwas unter Zugzwang. Um in der grünen Zone der Tabelle zu bleiben war ein Sieg gefragt, den sich der HCE nach missratenem Start auch sicherte.

Nach dem schwachen Auftritt gegen Dietikon wollte Einsiedeln gegen die nächste Zürcher Equipe natürlich etwas gut machen. Doch es harzte wiederum zum Start der Partie. Das Heimteam spielte gefällig und konnte nach dem 1:2 für die Schwyzer das Zepter übernehmen. Die ersten 10 Minuten verlief das Spiel ausgeglichen mit leichten Vorteilen für Volketswil. Als der HCE drei gute Möglichkeiten ausliessen und dazu noch ein technischer Fehler passierte, zogen die Zürcher mit 8:4 in Führung. Einsiedeln konnte teilweise etwas verkürzen, doch Volki blieb hartnäckig und verteidigte den 3 Tore Vorsprung bis zur Pause. Die Seiten wurden beim Stand von 16:13 gewechselt. Ein gewisses Déjà-vu zum Spiel vom Donnerstag liess sich nicht leugnen. Die Schwyzer Abwehr funktionierte noch nicht wie gewünscht, denn 16 Gegentore des Aufsteigers waren einige zu viel.

 

Souveräner Zwischenspurt entscheidet die Partie

Die ersten 2 Minuten nach dem Seitenwechsel verschliefen die Einsiedler noch etwas und die erhoffte Aufholjagd blieb vorerst noch aus. Dann allerdings schaltete der HCE nicht nur ein Gang höher sondern eher gleich 3. Vorobjovas eröffnete die beste Phase der Schwyzer und traf zum 17:15. Die Deckung sowie Keeper Ulrich vernagelten das Tor und Volki sollte ganze 15 Minuten keinen Treffer mehr gelingen. So zogen die Klosterdörfler bis zum 17:24 davon. Die Vorentscheidung war bereits gefallen. Leider zog man es auf der Seite der Gäste nicht voll durch, sondern versiebte im Angriff einige gute Möglichkeiten. So keimte auf Seiten der Zürcher noch so etwas wie Hoffnung aus, doch Einsiedeln liess sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und schaukelte das Ding verdient, wenn auch etwas zu knapp nach Hause. Verdient holte sich Einsiedeln nach 60 Minuten die ersten beiden Auswärtspunkte.

 

Als Team zum Sieg

Der Sieg von Einsiedeln kam durch ein starkes Kollektiv zusammen. Fast alle Spieler konnten etwas zum Erfolg beitragen. Während Vorobjovas wieder der stärkste Werfer war, erledigten hinten andere gute Arbeit. Auch der junge Achermann konnte sich mit 2 entschärften 7-Meter auszeichnen. Leider liess man sich am Schluss noch etwas gehen, sonst wäre ein klareres Resultat möglich gewesen. Doch man holte sich den Sieg gemeinsam mit einem überragenden dritten Viertel. Im nächsten Spiel trifft der HCE dann zu Hause auf das starke Wohlen, die gerade das NLB Team aus dem Cup geworfen haben. Das wird der erste richtige Gradmesser sein. Holt man am 16. Oktober die nächsten Punkte, kann mit Einsiedeln in der vorderen Tabellenhälfte rechnen. Doch es braucht nicht nur 20-30 Gute Minuten sondern deren ganze 60.

 

 

Zum Foto (Urs Sigg):

Edvinas Vorobjovas gelangen wiederum 7 Treffer

 

 

Telegramm

Handball 1. Liga:

SC Volketswil - HC Einsiedeln 28:31 (16:13)

SR Schmid, Walther

Zuschauer: 50

 

Einsiedeln mit:

Theo Ulrich, Roman Achermann

Raphael Burkard, Janis Grisanovs (6/3), Skirmantas Pleta (7), Christoph Sutter (1), Daniel Schmid (2), Valentin Flückiger, Lukas Schönbächler (3), Daniel Varga (2), Edvinas Vorobjovas (7), Martin Betschart (3).