TV Uznach – SG March-Höfe/Einsiedeln 22:28


Die Spielgemeinschaft punktet im ersten Spiel der Saison und gewinnt gefahrlos gegen den TV Uznach. Die aufgebotene Mannschaft hatte vor dem Spiel nur einmal die Gelegenheit, zusammen zu trainieren und sich miteinander abzustimmen. Der Sieg war Pflicht und gelang ohne Glanz.

Die Vorgaben von den beiden Mannschaftsverantwortlichen Bisig und Bisig waren einfach. Man solle sich auf die einfachen Dinge im Handball konzentrieren und den Ball sicher durch die eigenen Reihen geben. Nach und nach konnte jeder Spieler ausgewechselt werden und jeder knöpfte dort an, wo der Letzte aufgehört hat. Die St. Galler waren mit dem Tempo sichtlich überfordert und konnten sich nur noch mit Notbremsen zu helfen wissen und sich folgend sogar für den Rest des Spiels dezimierten. So konnten die Einsiedler mehrmals in Überzahl spielen und den Pausentee mit fünf Zählern Vorsprung geniessen. Dies auch dank dem jungen Torhüter Michi Rüegg, welcher zwei Penaltys entschärfte. Zur Pause war klar, dass man den Sieg unter Dach und Fach bringen will. Die Einsiedler kamen mit der Linie des unparteiischen wesentlich besser zurecht, so wollte man auch in der zweiten Halbzeit die Strafen bei null halten. Dies gelang die Ersten Minuten auch, wo kurz darauf aber eine regelrechte Flut an Strafen auf die Einsiedler zukam. Der Eine oder Andere St. Galler spielte in dieser Phase die Hauptrolle. Es gelang ihnen aber nur, sich bis auf vier Zähler heranzukämpfen, dies auch weil die Einsiedler im Angriff den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzte und vorne mit einfachen Mitteln zum Torerfolg kam. Die stärkste kurze Phase hatten die Einsiedler, als sie für 1 Minute und 30 Sekunden in Doppelter Unterzahl spielten. Mit zwei Flügel-, einem Kreis- und einem Rückraumspieler gelang es den Gästen aus dieser Phase zwei Treffer mitzunehmen. Notabene ohne einen 1. Liga Spieler auf dem Feld zu haben. Wieder vollzählig zog ein wenig der Schlendrian ein und die Einsiedler liessen sich mehrmals kalt erwischen. Coach Bisig nahm das Timeout um wieder defensive Stabilität ins Spiel zu bringen und die Mannen wieder aufs Spielen zu besinnen. Die Worte fruchteten und die Gäste machten den Sack zu.

 

Die Einsiedler zeigten ohne zu glänzen ein gutes Spiel. Es tat diesem auch keinen Abbruch, als man über längere Zeit mit „reinen“ 4. Liga Spielern auf dem Feld weiterspielte, ohne hinten oder vorne nachzulassen.

 

Es spielten: M. Rüegg (1.-30.), A. Kläui (30.-60); N. Fuchs, L. Schönbächler, M. Horat, D. Karow, P. Kläui, C. Sutter, V. Flückiger, C. Beyer, R. Moser, P. Heinzer, R. Burkard, S. Bisig (Ohne Einsatz)