Damen: Kampfbetonter Cupsieg in Basel


HSG Leimental – HC Einsiedeln 28:30 n.V.(10:13/25:25) Die HCE-Damen zeigten in Basel Charakter und siegten gegen den 1. Ligisten HSG Leimental verdient nach Verlängerung mit 30:28. Nach regulärer Spielzeit stand es 25:25. In der Verlängerung liess der HCE dann allerdings nicht mehr anbrennen und legte mit einem 5:0 Lauf den Grundstein zum Sieg. Damit darf man in der kommenden Runde mit etwas Losglück auf einen Top-Gegner hoffen.

Vieles, sehr vieles war neu für die Damen. Der für einmal sehr lange Anreiseweg wurde erstmals durchgeführt, wurde aber gut verarbeitet. Eher ein Problem war die wöchentliche Pause mit Chilbi und Liveticker-Kurs, welcher wohl die eine oder andere Spielerin herausforderte. Der Start glückte trotzdem. Man ging zügig in Front und hatte das Spiel und den Gegner im Griff. Im Laufe der ersten Halbzeit kam zwar der Gegner immer mal wieder näher an den HCE ran, an einen Ausgleich war allerdings nicht zu denken. Starker Rückhalt für den HCE war Eniko Dobos, welche in Halbzeit Eins 50% Abwehrquote erreichte. Dies in Kombination mit einer guten Deckung war das Herzstück des kleinen Teilerfolges. Die zweite Halbzeit nutzte der HCE um offensiv zu starten. Vier Tore innert kurzer Zeit waren das Fazit. Da aber auch die Baslerinnen die relativ offene Deckung zu Toren nutzen konnte, beendete man dies relativ schnell wieder. Im Anschluss deckte man ein drittes System, welches allerdings nicht von Erfolg gekrönt war. Die Baslerinnen holten den Fünf-Tore-Rückstand auf und gingen ihrerseits mit zwei Toren in Vorsprung. Der HCE stellte wieder um, und konnte schlussendlich noch ausgleichen. Die Verlängerung stand bevor. Hier hatte der HCE den längeren Atmen und erzielte in der ersten Hälfte fünf Tore in Serie. Damit war das Spiel entschieden und der HCE konnte sich am Einzug in die zweite Runde erfreuen.

 

Die Sicht auf das Spiel ist schwierig einzuordnen. Beim Gegner standen immerhin sieben Spielerinnen auf dem Platz welche viel Erfahrung aus der SPL 2 mitbringen. 450 Spiele absolvierten diese Spielerinnen in der zweithöchsten Liga der Schweiz. Hinzu kommen noch zwei Spielerinnen, welche zuletzt bei Basel Juniorinnen U19 Elite gespielt haben. Betrachtet man diese Zahlen muss man wohl, trotz dem Empfinden einer durchzogenen Leistung, zufrieden mit dem Gezeigten sein. Die bevorstehenden drei Wochen müssen nun allerdings noch intensiv genutzt werden, um die vorhandenen Schwächen auszumerzen. Dann sollte man durchaus auch in der 1. Liga mithalten können.

 

HC Einsiedeln: Eniko Dobos (1.-60.); Gianna Ribbers, Vreni Pfyl, Martina Lütscher (3), Jolanda Schädler, Karin Huser, Kathrin Füchslin, Laura Vechiu (3), Jac Hasler-Petrig (16), Heike Maurer (1), Nada Schweyer (2), Nadine Schnellmann (1), Corina Birchler, Simone Trütsch (4)