Herren 1: Ein Punkt braucht es noch


Das 1. Liga Männer Team des HC Einsiedeln trifft am kommenden Samstag auf den Leader der 1. Liga Gruppe, den BSV Stans. Die Stanser haben sich souverän für die Aufstiegsspiele qualifiziert und werden sich in Kürze mit den anderen Gruppendominatoren um den Aufstieg in die Nationalliga messen. Der HCE hat am Samstag die Möglichkeit mit einem Punktgewinn den Ligaerhalt definitiv zu sichern.

Die Stanser zogen lange einsam ihre Runden und siegten Spiel für Spiel relativ problemlos. Auf dem Papier war dies zu erwarten, da doch die meisten Spitzenteams der letzten Jahre eher schwächer einzustufen waren, als zuletzt. Einzig Handball Wohlen konnte sich mit namhaften Zuzügen ganz vorne einreihen und war die Ausnahme in dieser für viele Teams als Übergang titulierter Saison. Alle anderen Teams waren eher weniger stark einzustufen. Zu diesen Teams gehört zweifellos auch der HCE, welcher zusätzlich die ganze Vorrunde auf Keyplayer Grisanovs verzichten musste. Welche Auswirkungen dies hat, konnte man Woche für Woche bei den Resultaten verfolgen. Während man in dieser Phase in zehn Spielen nur vier Punkte abholte, konnte man sich nach seiner Rückkehr wieder nach oben orientieren. In den folgenden zehn Spielen holte man satte fünfzehn Punkte. Dies nur auf die Rückkehr von Grisanovs zurückzuführen, wäre allerdings etwas unfair gegenüber dem eigenen Team. Man hat sich zweifellos gefunden und konnte die harzige Vorbereitung im Verlauf der Saison aufholen. Die Stanser mussten sich zuletzt dem KTV Muotathal geschlagen geben, was ihre erste Saisonniederlage bedeutete. Für die Stanser geht es nun nur noch um die Vorbereitung für die wichtigsten Spiele. Der grösste Vorteil für diese Spiele wird zweifellos der Heimvorteil in drei von fünf Spielen sein. Ob dies reicht wird sich weisen. Es warten doch sehr namhafte Gegner auf die Stanser. Den Beweis, dass sie dieser Herausforderung auch gewachsen sind, müssen sie noch erbringen. Zu gönnen wäre es ihnen.

 

Der HCE wird versuchen sein Spiel zu spielen und so möglichst in die Nähe eines Sieges zu kommen. Sollte dies nicht möglich sein, wird man seine Kräfte sicher schonen, um im möglicherweise noch wichtigen, letzten Heimspiel gegen den TSV Frick in Vollbesitz der Kräfte zu sein. Denn noch ist der Ligaerhalt nicht geschafft. Sollten die Handballgötter dem HCE nicht positiv gestimmt sein, könnte es noch kritisch werden. Dies gilt es zu verhindern. Ein Punkt aus zwei Spielen braucht es noch dafür.