Dank Sieg die Abstiegszone verlassen


Der HC Einsiedeln wollte nach der klaren Auswärtsniederlage gegen den HC Dietikon-Urdorf zu Hause Revanche nehmen. Dank einer starken Defensivleistung sichert sich das Team zwei weitere Punkte und klettern auf Rang 8.

In der Vorrunde steckte Einsiedeln eine klare 26:36 Niederlage gegen den HC Dietikon-Urdorf ein. Ausser ein paar guten Spielminuten agierte man in Zürich ziemlich planlos und zu wenig Aggressiv. Das wollte das Team im Heimspiel natürlich besser machen. Der Start klappte relativ gut und der HCE ging in Führung. Da man aber einige Chancen liegen liess, blieben die Zürcher Gäste dran. Einsiedeln lag aber immer in Führung. Vom 5:3 konnten die Gäste bis zum 8:7 aufschliessen. In der Folge pendelte sich der 1-2 Tore Vorsprung ein. In dieser Phase spielten die Einsiedler zwar besser, doch sie vertändelten einige Bälle in der Gegenstoss-Auslösung leichtfertig. So blieb die Partie spannend und es entwickelte sich ein Abstiegskampf auf Biegen und Brechen. Die Schwyzer machten auch Hinten einige Fehler zu viel, weil viele Zweikämpfe nicht gewonnen werden konnten. Dank Ulrichs zwei Paraden vor der Pause verteidigte der HCE die 2-Tore Führung verdient und ging mit 15:13 in die Pause. Noch war nicht alles gut, doch auf dem Gezeigten liess sich aufbauen.

 

Vom schwachen Beginn zum starken Finale

Mit weniger Fehler in der Verteidigung und etwas konzentrierterem Spiel im Angriff wollte der HCE den Sack zu machen. Doch es kam anders. Vorne vergab man die ersten beiden Würfe und hinten liess man dem Gegner viel Platz. Schnell hatten die Gäste ausgeglichen und gingen mit dem 15:16 zum ersten Mal in Führung. Dank Ulrich lieb der HCE im Spiel und fing sich einige Minuten später wieder. Vom 18:17 über das 21:19 Mitte der zweiten Halbzeit stellte Einsiedeln den alten Abstand wieder ein. In der Folge stellte das Heimteam in der Deckung eine Mauer hin, die Dietikon-Urdorf lange Zeit nicht mehr durchbrechen konnte. Eine Manndeckung auf Janis Grisanovs oder auch Skirmantas Pleta der Zürcher zweigte keine grosse Wirkung und so setzen sich die Schwyzer weiter ab. Dank Janis Grisanovs 3 Tore in Serie baute das Team die Führung auf 25:20 aus. Wegen vieler Strafen auf beiden Seiten verfügten die Spieler über viel Platz und Einsiedeln wusste das zu nutzen. In der hektischen Schlussphase wo noch Tore und leider auch einige Fehlwürfe resultierten, machte der HC Einsiedeln alles klar und schoss sich bis zum 29:21 in Führung.

 

Die Abstiegsplätze verlassen

Dank dem heutigen Sieg und der Niederlage des direkten Konkurrenten Muri, konnte der HC Einsiedeln zum ersten Mal seit Saisonbeginn die Abstiegsplätze verlassen. Hätte Dagmersellen das Heimspiel gegen die SG Pilatus gewonnen, wäre man sogar bis auf Platz 7 vorgerückt. Doch auch so rangiert man sich nun über dem Strich. Im nächsten Spiel auswärts gegen den TV Muri könnte man eben diesen Gegner bis auf 4 Punkte distanzieren. Nun geniesst das Team aber ein Wochenende Pause und bereitet sich gezielt auf das nächste Spiel gegen TV Muri vor.