Herren 1. Liga: Schwierige Auswärtsaufgabe


Am Samstag reist der HCE zum HC Romanshorn, und wird versuchen zwei wichtige Auswärtspunkte zu holen. Wenn die bisherigen Spiele etwas gezeigt haben, dann ist es die Unberechenbarkeit der ganzen Gruppe. Der HCE reist zwar als Aussenseiter an, möchte aber genau diese Situation auch mal für sich nutzen und unbeschwert aufspielen. Die Lage in der Tabelle bleibt weiterhin offen.

Will der HCE einen ruhigen April, dann kommen nun Aufgaben, welche wichtig sind. In den kommenden drei Spielen misst man sich zuerst in Romanshorn, danach in Zürich mit Unterstrass und abschliessend im März gegen GC Amicitia. Vier Punkte aus diesen drei Spielen sollen es mindestens sein, um ruhige Ostern zu verbringen. Sind es weniger als vier Punkte, warten danach sehr heisse Aufgaben auf den HCE. Mit vier Punkten würde man sicher unter den gesicherten ersten vier Plätzen bleiben. Man kann sich nun also selber das Osternest füllen. Gelingt dieses Vorhaben nicht, warten sehr ungemütliche Wochen auf den HCE. Die Resultate des letzten Wochenendes zeigen, dass auch der HC Romanshorn, nach einem fulminanten Auftritt in Wohlen, nicht vor schwächeren Leistungen gefeilt ist. Dies zeigte der Gegner auch schon im ersten Spiel in Einsiedeln. Nach exzellenter Startphase brach man ein und musste am Schluss dem HCE den Sieg überlassen. Für den HCE wird es wichtig sein, jederzeit am Gegner dran zu bleiben. Ihre rechte Seite muss man im Griff haben, und das sonstige Rückraumspieler mehrheitlich stören und vom Tor weghalten. Es macht zumindest den Anschein, dass der HC Romanshorn dem HCE liegt. Ob man dies auch umsetzen kann, wird man sehen. Klar ist, dass man auf Seiten des HCE extrem wachsam sein muss. Es zählt in dieser Abstiegsrunde in jedem Spiel jedes Tor und jede Aktion in der Deckung. Schlechte Tage kann es immer geben, in solchen Fällen muss aber verhindert werden, dass man klar verliert. Und wenn man die Chance hat einen klaren Sieg abzuholen, dann muss dies auch genutzt werden. Dies ist dem HCE bislang nicht gelungen, da man nach grösseren Vorsprüngen leider oftmals nur noch auf Verwalten gespielt hat. Es deutet sich zumindest mal die Tendenz an, dass der HC Romanshorn, die Pfader aus Neuhausen, Handball Wohlen und der HCE im Normalfall die Top4 bilden. Aber was ist schon normal? Beeinflussen tut dies in erster Linie der HCE. Einmal mehr wird am Samstag die Deckung der Schlüssel zum Erfolg sein. Im Angriff braucht man sich wenig Sorgen zu machen. In diesem Spiel kann der HCE auch wieder auf seinen Linkshänder Daniel Varga zählen, welcher die beiden letzten Spiele gesperrt war. Er wird für zusätzliche Optionen sorgen, welche man vermisst hat.