Damen 1. Liga: HCE - Emmen 11:32


Mit einer realistischen Einstellung betraten die Damen des Handballclub Einsiedeln am letzten Samstag die Halle. Allen war klar, dass es ein strenges und schweres Spiel würde, da sehr viele Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen waren und die Team-Leaderin und Führende der Torschützenliste Jacqueline Hasler-Petrig fehlte.

Den Einsiedlerinnen wurde schon recht schnell klar, dass sie dem Gegner, dem Handball Emmen, unterlegen sind. Da die Gegner während dem Angriff oft den Goalie durch einen siebten Feldspielern auswechselten, wurde das ganze Konzept der Einsiedlerinne mit der 3:2:1 Deckung durcheinander gebracht. Doch dies hatten sie nach einiger Zeit im Griff. Durch viele Fehlwürfe und Technische Fehlern der Klosterdörflerinnen, konnten die Emmerinnen einen guten Vorsprung machen. So hatten die Emmerinnen nach der ersten Viertelstunde einen Abstand von 6 Toren. Nach dem Timeout probierten die Heimspielerinnen die Anweisungen des Trainers umzusetzen, jedoch nicht sehr erfolgreich, und deshalb mussten sie nach der ersten Halbzeit mit 15:4 Rückstand in die Pause gehen.

Mit vielen Inputs des Trainers traten die Damen für die zweite Hälfte an. Man spürte wie das Heimteam nochmals etwas zeigen wollte. Die ersten 10 Minuten der 2. Hälfte war die beste Phase des HCE. Das Spiel war in dieser Zeit sehr ausgeglichen, viele Tore gab es jedoch nicht. Die Torhüterin Michelle Ingold konnte sich sehr gut beweisen und der erste Schuss aufs Tor war eine wunderbare Parade. Weiterhin hatte Emmen regelmässig mit einer siebten Feldspielerin im Angriff gespielt. Leider gelang es dem HC Einsiedeln nie, diese Gelegenheit auszunutzen und ein Tor ins leere Goal zu schiessen. Dann liess jedoch die Puste der HCE Damen nach und sie mussten viele Gegenstösse einstecken und der Abstand wurde immer grösser. Immer wieder wurden Spielzüge probiert, die leider nicht mit letzter Konsequent durchgezogen werden konnten. Wenn zum Abschluss kam, konnte der Ball meist durch den Torwart der Emmerinnen souverän abgehalten werden.

Am Ende des Spieles konnten die Einsiedlerinnen noch mit einem Penaltygoal abschliessen, doch leider hatten sie eine deutliche Niederlage erleiden müssen, das Endresultat war 11:32 für die Gegnerinnen.

Trotz dieser Niederlage lassen sie sich nicht herunterziehen, sie geben noch mehr Gas in den Trainings und hoffen dass es nächste Woche am Samstag in Zofingen und am Sonntag in Einsiedeln um 17.00 Uhr umgekehrt ist und dann wieder Punkte gesammelt werden können.