Damen 1.Liga:Ein spezielles Spiel in Emmen mit viel Teamgeist


Mit dem Wissen, dass dieses erste Spiel der Rückrunde ein spezielles Spiel werden würde, fuhren die Einsiedlerinnen voller Motivation nach Emmen. Da beide Stamm-Torhüterinnen der Einsiedlerinnen für das erste Spiel der Rückrunde nicht verfügbar waren, mussten Trainer und Team andere Lösungen finden.

So stand Jacqueline, die offensive Lenkerin des Teams, in der Verteidigung im Tor. Den Damen des HC Einsiedeln gehörten die ersten 10 Minuten, sie konnten gleich am Anfang einen eindrücklichen Vorsprung von 4 Tore erspielen. Die Gegnerinnen aus Emmen verteidigten zu Beginn offensiv, was den Einsiedlerinnen zu Gute kam, und kamen nicht richtig ins Spiel. Man spielte 7:6 im Angriff und in der Defensive machte Jacqueline ihre Sache im Tor sehr gut. Das weitere Spiel verlief ausgeglichen, die Gegnerinnen hatten Mühe, das verwaiste Tor von weitem zu treffen. Ausgeglichen ging es in die Pause (11:11). 
Die 2 Halbzeit glich der ersten in punkto Einsatz und Kampfgeist. Die Einsiedlerinnen trafen aus allen Lagen, auszeichnen konnte sich besonders der rechte Flügel Patricia Ruhstaller, die 6 Torwüfe nahm und genauso oft traf! Trotz dünnem Kader (nur 9 Spielerinnen!) und schwindenden Kraftreserven spielten die Einsiedlerinnen sehr konzentriert und vorallem sehr disziplinert, dennoch konnten die Gastgeberinnen aus Emmen sich langsam um 2 Tore distanzieren. Nach 45 Minuten gabe es noch einen Wechsel im Tor, Vreni Pfyl hütete dieses in den letzten 15 Minuten und auch sie machte ihre Sache sehr gut. Die Damen nahmen damit noch eine letzte taktische Änderung vor, die leider nichts mehr nützte. Nach 60 Minuten gewann Emmen mit +3 Toren (Schlussresultat 29:26). Was die Einsiedlerinnen aus den ersten 60 Minuten im Jahre 2018 mitnehmen: Nebst einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer sehr guten Quote im Abschluss, gab es auf Seiten der Einsiedlerinnen keine einzige Strafe und viele tolle Blocks – sogar mit einem Block als „Assist“. Ein Husarenakt der Frauen aus dem Klosterdorf! Das Team kann also nur stärker werden, denn nebst den Frauen zwischen den Posten fehlten einige wichtige Feldspielerinnen. 

Es spielten: Jacqueline Hasler-Petrig, Patricia Ruhstaller, Vreni Pfyl, Martina Lütscher, 
Karin Huser, Simone Trütsch, Rebekkan Rothlin, Anja Litscher, Saskia Ochsner