Herren 1. Liga: Kehrausspiel gegen Tabellennachbar aus Zürich


Am Sonntag steigt das letzte Spiel der Vorrunde. Als Gegner werden die Stadtzürcher von GC/Amicitia erwartet. Anspiel der Partie ist um 16:00 Uhr. Es wartet ein Spiel in dem es wie in den letzten Partien um nichts mehr geht. Beide Teams sind schon seit Wochen für die Abstiegsrunde eingeteilt und können somit frisch von der Leber weg spielen.

Nach der Niederlage, inzwischen die achte in Serie, geht es definitiv um nichts mehr. Das Team stagniert nun schon länger und machte zuletzt nicht den Anschein, dass man sich in bedeutungslosen Spielen zerreissen will. Auf der einen Seite ist dies verständlich, auf der anderen Seite auch gefährlich. Der Schalter muss bereits in ein paar Wochen komplett umgestellt sein, wenn man die Liga wirklich auch halten will. Das Team kämpft mit Absenzen und fand zuletzt die Bindung ins Spiel nicht mehr. Trainer Enz ist gefordert, dass das Team weiter lebt und entsprechend die Leistungen wieder gesteigert werden. In den letzten Spielen legte man Wert darauf, alle Spieler einzusetzen, und ihnen die Chance auf Spielzeit zu geben. Wer diese Chance gepackt hat, ist schwierig abzuschätzen. Aufgrund der Resultate wohl eher wenig Protagonisten. Klar ist, dass das Team in ein paar Wochen mit Vehemenz auf die Führungsspieler um Janis Grisanovs, Theo Ulrich, Daniel Varga oder Markus Bösch zählen muss. Es wird erwartet, dass von allen Spielern klare Leistungssteigerungen kommen. Nur dann wird man im bickelharten Abstiegskampf überleben. Auch ein Roland Sandor wird zeigen müssen, dass er auch unter Druck ein grandioser Handballer ist.

Da es im Spiel gegen GC Amicitia nicht mal mehr um die goldene Ananas geht, wird kostenloser Einlass gewährt. Auch neben dem Feld wird man den Aufwand auf ein Minimum reduzieren. Klar ist aber, dass es im neuen Jahr alle Leute braucht. Sei es Vereinsmitglieder oder natürlich die Spieler. Denn am Schluss will sicher niemand als 1. Liga Absteiger in die HCE-Geschichte eingehen. Diese Entscheidungen fallen dann allerdings erst im neuen Jahr.