Damen 1.Liga: Derby gegen die Mythen-Shooters - Die Punkte blieben im Muotathal


32:22 (15:12) Trotz gut aufgestelltem Kader reichte die Leistung am vergangenen Samstag nicht, um den Sieg gegen die Mythen-Shooters zu holen. Der HC Einsiedeln fuhr ohne Punkte, aber mit mehr Erfahrung im Gepäck nach Hause.

Voller Motivation und Siegeswillen starteten die Einsiedlerinnen mit schönen Aktionen und einem kleinen Vorsprung in die Partie. Die Muotathalerinnen reagierten jedoch sofort: Mit einer sehr kompakten und harten Defensive mit besonderem Fokus auf die Einsiedler Spielmacherin Jacqueline Hasler-Petrig musste man sich jede Torchance mühevoll erkämpfen. Technische Fehler auf Einsiedler Seite und starke Rückraumschüsse der Mythen-Shooters führten dazu, dass sich das Blatt wendete. Der Gegner hatte nun das Zepter in der Hand und baute seine Führung Stück für Stück aus.

Es musste etwas passieren. Durch eine Umstellung in der Einsiedler Abwehr kamen die Muotathalerinnen in Bedrängnis und die Einsiedlerinnen konnten ein paar Bälle herausfischen und in wertvolle Tore verwandeln. Durch diese starken Minuten konnte man den Rückstand verringern und mit einem 15:12 in die Halbzeitpause gehen.

Leider konnte man diesen Schwung nicht mit in die zweite Spielhälfte nehmen. Die Gastgeberinnen dominierten das Spiel und vergrösserten den Torabstand kontinuierlich. Vereinzelte schöne Aktionen gelangen dem HC Einsiedeln, jedoch lief man dem Torabstand hinterher und musste mit einem deutlichen 32:22 und ohne Punkte nach Hause fahren.

 Aber «wo Schatten fällt, dort ist auch Licht»: In den 60 Spielminuten konnte jede Spielerin Spielerfahrung gegen eine harte Abwehr und im eigenen Zusammenspiel sammeln. Gerade für die Rückrunde ab Januar ist es wichtig zu wissen, an welchen Schrauben man noch drehen muss, um die zweite und wichtigere Saisonhälfte erfolgreich abzuschliessen.

 Nächsten Samstag bestreiten die Einsiedlerinnen ihr letztes Spiel vor der Winterpause auswärts gegen den HC Malters. (16.12. um 17:30 Uhr)