Männer 1. Liga: Schwieriger Auswärtsauftritt


Das 1. Liga Team der Männer reist am Samstag zum Vereinsnachbar HC Wädenswil. Waren dies früher hart geführte Duelle, erwartet man in dieser Partie keine überdurchschnittlichen Leistungen. Beim HC Wädenswil geht es darum ihre Leaderposition zu bestätigen. Und beim HCE steht weiter die Testphase für die Rückrunde auf dem Programm. Weihnachtliche Vorstimmung wird wohl trotzdem keine aufkommen. Anspiel der Partie ist um 17:00 Uhr in der Sporthalle Untermosen.

Unterschiedlicher könnten die Wege der beiden Teams nicht sein. Auf der einen Seite der HC Wädenswil, welcher mit seinem einfachen und schnörkellosen Handball durch die Liga marschiert. Auf der anderen Seite der HCE, welcher sich meistens sehr schwer tat. Negativer Höhepunkt war das letzte Spiel gegen die Seen Tigers, als man in der zweiten Halbzeit massiv unter die Räder gekommen ist. Es bleibt die Frage, wie viel solche Spiele dem HCE bringen. Es ist klar, dass man viele Geschichten testet. Es ist klar, dass man im letzten Spiel mehrere Spieler nicht eingesetzt hat und vermehrt alternative Aufstellungen geprüft hat. Trotz allem darf man wohl nicht vergessen, dass auch positive Gefühle und Momente dem Team durchaus helfen würden. Schlussendlich hat man sich nun aber mit der Situation abgefunden und plant definitiv die Rückrunde. Somit muss man aufpassen, dass man gegen den HC Wädenswil nicht auch wieder in einen Hammer läuft. Denn die Wädenswiler verstehen es ausgezeichnet die Fehler der Gegner auszunützen und so die meisten Gegner vor Probleme zu stellen. Der HCE wird allerdings versuchen sich nicht vom Weg abzubringen und Gegensteuer zu geben. Es ist das zweitletzte Spiel der Vorrunde, welche definitiv nicht als erfolgreich in die HCE Geschichte eingehen wird. Doch bereits ab dem 18. Dezember wird dies der Vergangenheit angehören. Spätestens dann wird es keine Ausreden oder leichte Verletzungen mehr geben. Ab jenem Zeitpunkt wird man jedes Prozent Leistung abrufen müssen, um eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen. An dieser Hoffnung darf man durchaus auch festhalten. Dafür ist auch die Qualität genügend vorhanden. Allerdings wird es auch Zeit, dass man diese zeigt und abruft. Andernfalls droht früher oder später ein böses Erwachen.