Ansprechende Leistung gegen Leader


Das erste Auswärtsspiel der Saison fand gleich beim Leader HSV Säuliamt in Affoltern statt. Der Underdog aus Einsiedeln zeigte ein starkes Spiel und hielt von Anfang an dagegen. Zu viele Holztreffer und technische Fehler führten letztendlich zur 28:24 Niederlage.

Vorneweg: Kevin Frei feierte vergangenen Samstag sein Comeback. Mit seinen Qualitäten brachte/bringt er die nötige defensive Stabilität ins Einsiedler Team. Für das Spiel galt: Aus dieser defensiven Stabilität heraus den Gegner «mürbe» machen und im Angriff mit Ballsicherheit die Torchancen nutzen. Dies gelang teilweise: Die Defensive traf bei den Gastgebern den gewünschten Nerv und der Ball wurde in den eigenen Reihen gehalten. Leider scheiterte man Mal um Mal am Gehäuse. Die Zürcher vermochten die Abschlussschwäche der Einsiedler aber nicht auszunutzen, so gingen die beiden Mannschaften mit 13:10 in die Pause. Ob des Wissens, dass die Einsiedler Maschinerie funktionierte, wurde die Pausenansprache kurzgehalten. Wären die Chancen genutzt worden, hätte man eine komfortable Führung zur Pause gehabt.

 

«Hätte, hätte, Fahrradkette». Der Kampf ging also weiter. Das Spiel an sich für 3. Liga Verhältnisse attraktiv. So bissen sich zu Beginn der 2. Hälfte die Einheimischen weiterhin an der Verteidigung die Zähne aus. Die Einsiedler glichen zum 14:14 aus und man erhoffte sich die nun die Spielwende. Nun folgten die Minuten des HSV. Durch die vielen technischen Fehler, welche sich in häuften, konnten die Gastgeber auf 20:15 davonziehen. Die Rückwärtsbewegung der Einsiedler liess nach dem Ballverlust zu wünschen übrig. Durch eine Umstellung im Verteidigungssystem auf 5:1 hoffte man sich, wieder einen Bruch des gegnerischen Spiels. Jedoch rannte man vergebens dem Rückstand hinterher, da die Zürcher über die rechte Seite Tor um Tor erzielten. Die Umstellung auf das 6:0 System «dämmte» den Schaden in der Schlussphase und die Partie endete mit 28:24 für die Einheimischen.

 

Die Leistungskurve der Einsiedler steigt von Woche zu Woche. Nach drei gespielten Partien, leider noch punktelos, kann man guten Gewissens dem Ziel Ligaerhalt entgegensehen. Die Einsiedler zeigten Ihr bis anhin bestes Spiel gegen den aktuellen Leader, welcher an diesem Tag sehr schlagbar gewesen wäre. Es gilt an der eigenen Fehlerquote zu arbeiten, um diese auf ein «vernünftiges» Mass zu senken, dann wird man sich in dieser Saison noch als echter Favoritenschreck etablieren können.