Aufholjagd reichte nicht mehr


Am Samstag empfing das «Zwei» die SG Wohlen Villmergen zum Auswärtsheimspiel in Pfäffikon SZ. Das Spiel ging Knapp an die Gäste mit 24:25.

Die Startphase des Spiels war ein regelrechter Knorz. Viele technische Fehler auf beiden Seiten, mit dem etwas besseren Ausgang für die Gäste. Die Fehlerquote war sehr hoch, dies aufgrund von Unkonzentriertheit bei der Ballabgabe und Ballannahme. Man wollte schon fast von «Lederallergie» sprechen. Nach und nach konnte man die Fehler vermindern, so ging man mit nur einem kleinen Rückstand von 9:11 in die Pause.

 

Den Start in den zweiten Umgang verschlief man komplett. Obwohl man noch auf ein Tor verkürzte, schlich sich der Schlendrian aufs Feld, obwohl dieser vom Coach gar nicht eingewechselt wurde. Die Gäste zogen innerhalb von 12 Minuten mit sieben Zählern davon. Ein Timeout und Torhüterwechsel rüttelte die Mannschaft wieder wach. Die Partie wurde etwas schneller und hektischer. Fouls, welche in der ersten Halbzeit noch normal waren, waren plötzlich Strafen. In einem Gegenstoss wurde der Einsiedler Burkard «zu Fall» gebracht, welches in einer roten Karte für Wohlen mündete. Die Situation an sich war nicht gefährlich, die Idee aber im Gegenstoss noch etwas zu unternehmen war eher schlecht. So nahmen die Einsiedler dieses Geschenk gerne an. So wurden auch die Gäste gezwungen ein Timeout zu nehmen. Die Aargauer hatten die Zeit auf Ihrer Seite. Die nun offensive Deckung der Einsiedler wollte das Spiel unbedingt drehen und dies gelang auch 45 Sekunden vor Schluss gelang der Anschlusstreffer. Die Gäste machten allerdings keine Anstalten, weiterhin den Ball zu spielen und hielten sich mehrheitlich auf der eigenen Seite des Spielfeldes auf. Die Sekunden verstrichen und das offensichtliche Zeitspiel kam nicht. Wohlen-Spieler Studerus setzte sich noch einmal auf der rechten Seite durch und erzielte das 24:26. Sollte man annehmen. Er wurde aber zu Fall gebracht und stand deswegen im Kreis; so der Entscheid. Es wurde laut in der Halle, noch 5 Sekunden zu spielen. Ein missglücktes Zuspiel besiegelte allerdings die Niederlage.

 

Die Enttäuschung über die Niederlage war gross. Es sind aber die kleinen Konzentrationsfehler welche dieser Partie den Stempel aufdrückten. Dann war es die Kondition, welche das Laufen ohne Ball «erschwerte». Daran wird nun gefeilt, leider hat man dafür nicht allzu viel Zeit, den am Samstag fährt das «Zwei» ins Säuliamt zum Leader.