Männer 1. Liga: Kader nimmt Konturen an


Das 1. Liga Team nimmt langsam aber sicher Konturen an. Ende Juli wird der neue Cheftrainer Michael Enz das Training aufnehmen. Aufgrund des Abganges von Spielertrainer Martin Betschart, hat sich die Planung leider etwas in die Länge gezogen. Schlussendlich startet man aber lieber etwas spät, dafür mit entsprechend positivem Nachdruck. Auch der Spielerkader erfährt einiges an Änderungen, welche auf eine positive Saison hoffen lassen.

Im Vergleich zur letzten Saison wird man einige neue Gesichter sehen, aber auch einige altbekannte, welche wieder zurück erwartet werden. In erster Linie kann man hier von zwei Spielern reden, welche das Einsiedler Gen durch und durch in sich haben. Die beiden Rückraumspieler Markus Bösch und Christoph Sutter sind wieder dabei. Linkshänder Bösch hat seine beruflichen Pflichten soweit in Einklang gebracht, dass er gerne wieder ins HCE-Dress steigt. Gleiches gilt für Christoph Sutter. Der junge Hoffnungsträger ist nach seinem Kreuzbandriss auf bestem Weg zurück. Ihm wird man sicher die nötige Zeit geben, um ohne Risiko wieder sein volles Leistungsvermögen abzurufen. Neu im Team ist seit kurzem der ebenfalls junge Kevin Enz. Er wird zusammen mit Michael Schmid die Kreisläuferposition übernehmen. Die beiden werden diese Position mit einer anderen Dynamik angehen, als dies in den letzten Jahren auf dieser Position der Fall war. Kevin Enz bringt zudem Qualitäten in der Deckung bin und gilt als aggressiver Spieler, welcher seine Kollegen mitziehen kann.

Zwei neue Gesichter kommen von der HSG Mythen Shooters zum HCE. Auf der einen Seite Linkshänder Fabian Reichmuth. Auf der anderen Seite der noch sehr junge Patrick Henseler. Flügelspieler Reichmuth wird sich seine Position mit Carlo Beyer teilen und somit ein gleichwertiges Duo bilden. Bei Henseler wird man die Entwicklung sicher mal abwarten und eine Talentförderlizenz lösen. Er verfügt über Potential und bringt sicher auch den Willen mit, in den Trainings die Intensität anzunehmen. Man darf gespannt sein, wie er sich entwickelt.

 

Weitere Zuzüge kann man im Rückraum vermelden. Der 28 Jahre alte Roland Sandor wird Mitte August in Einsiedeln erwartet. Der Ungare ist im Rückraum vielseitig einsetzbar und wird da Team deutlich unberechenbarer machen. Mit knapp 190 cm Grösse und seiner Dynamik kann er jeden Gegner vor Probleme stellen. Er bringt Erfahrung aus der höchsten und zweithöchsten Liga Ungarns mit,  wo er sowohl als Spielgestalter, aber auch als Torschütze zu überzeugen wusste. Der Rechtshänder wird aller Voraussicht nach für die kommenden drei Saisons an den Verein gebunden und gilt als eigentlicher Königstransfer, welcher gar Erfahrung aus internationalen Wettbewerben mitbringt.

Ebenfalls aus Ungarn stösst der 32 Jahre alte Attila Jarosi zum HC Einsiedeln. Der Rechtshänder ist ebenfalls vielseitig einsetzbar und verfügt über gute Qualitäten als Torschütze und Passgeber. Auch Jarosi bringt einiges an Dynamik und Spielverständnis mit. Er ist mit 190 cm Grösse eine gute Mischung um im Angriff, als auch der Deckung eine gewinnbringende Figur abzugeben. In der Saison 15/16 spielte er zudem in Deutschland (20 Spiele / 136 Tore) und beherrscht die deutsche Sprache.

 

Mit dieser Kaderplanung kann man Ausfälle im Team gut abfedern und bringt gleichzeitig ein Team auf den Platz, welches nicht von einem einzigen Rückraumspieler abhängig ist. Auch bezüglich Spieltempo wird man sich nicht verstecken müssen, da man auf sämtlichen Positionen über genug Varianten verfügt, ohne gross an Qualität einzubüssen.

Die grösste Schwachposition war in den letzten Jahren jeweils die Deckung. Mit dem Zuzug oder der Rückkehr von mehreren guten und vielfältig einsetzbaren Deckungsspielern, sollte dies ebenfalls der Vergangenheit angehören. Mit nun zwanzig Spielerin im Kader sollte man sowohl an Qualität, als auch in der Kaderbreite parat sein für die kommende Saison.

 

Der Handballclub Einsiedeln freut sich auf die kommende Saison und wünscht allen Rückkehrern und Neuzugängen eine erfolgreiche Saison! Willkommen beim HCE!