Damen: Dem Cup-Final einen Schritt näher


TV Uster – HC Einsiedeln 17:32 (9:17) Die Einsiedlerinnen ziehen mit einer vorzüglichen Leistung in den Cup-Halbfinal ein. Alle Spielerinnen zeigten eine ansprechende Leistung und liessen früh keine Fragen offen, wer den Platz als Sieger verlässt. Der TV Uster war in erster Linie abhängig von ihrer ehemaligen NLA-Spielerin Simone Schäpper-Hodel, welche man allerdings früh in den Griff bekam.

Die letztmaligen Resultate vom TV Uster liessen im Vorfeld Unsicherheit über die wahren Stärkenverhältnisse aufkommen. Wer innert ein paar Wochen gegen die SG Dietikon einmal klar gewinnt, um dann knapp zu verlieren, der hat ein relativ breites Spektrum an Leistungsfähigkeit. Der HCE ging dann auch mit der richtigen Einstellung in dieses Spiel. In der Startphase zeigte sich früh, dass Simone Schäpper-Hodel nicht gewillt war, das Spiel kampflos abzugeben und erzielte ein paar sehr einfache Tore. Der HCE reagierte darauf und nahm die Usterin an die kurze Leine. Ab diesem Zeitpunkt spielte mehrheitlich nur noch der HCE. Zügiges Umschalten von Verteidigung in Angriff und schön herausgespielte Tore über den Flügel und den Kreisläufer, liessen den HCE zügig mit ein paar Toren in Vorsprung gehen. Die ehemalige NLA-Torhüterin Emma Krüger konnte sich wahrlich nicht über zu wenig Arbeit beklagen und hielt ihr Team immerhin in, mehr oder weniger, brauchbarem Abstand. Zur Pause war das Spiel im Grundsatz allerdings bereits entschieden. Der HCE wechselte schon früh wie gewohnt sein Personal durch, ohne grossen Qualitätsverlust zu haben.
Die zweite Halbzeit begann vergleichbar wie die erste. Der HCE versuchte wiederum mit Tempo das Spiel früh klar zu machen, liess allerdings mehrere Chancen liegen. Da man nun in der Verteidigung vermehrt zu offensiv agierte, kassierte man das eine oder andere unnötige Tor. Näher als auf fünf Tore kam der Gegner allerdings nicht mehr heran. Die 1. Liga Absteigerinnen aus Uster hatten dem HCE wenig entgegenzusetzen und verloren zusehends ihre Kräfte. Nicht so der HCE. Die Wechseloptionen wurden durchgezogen und beliessen so die Kräfteverhältnisse im positiven Rahmen. Als der TV Uster weiter abbaute, erhöhte der HCE sein Tempo und entschied das Spiel klar und auch in dieser Höhe verdient für sich. Der umjubelte Einzug in den Halbfinal war Tatsache.

Die Damen bekamen vom Trainerteam im Anschluss ein Freitag-Training geschenkt, damit man sich richtig erholen kann, für die nächste Herausforderung am Samstag gegen die SG Volketswil/Dübendorf. Mit einer vergleichbaren Leistung wird der HCE wohl kaum zu gefährden sein. Wobei wie üblich jedes Spiel zuerst gespielt sein muss. Die Damen müssen wiederum die richtige Einstellung mitbringen, dann wird man auch gegen die SG Volki/Dübi, beim drittletzten Auswärtsspiel, eine reine Weste behalten.

HC Einsiedeln: Stefanie Horat, Vreni Pfyl, Jasmin Huser, Simone Trütsch, Martina Lütscher, Janine Baumgartner, Heike Maurer, Karin Huser, Jacqueline Hasler-Petrig, Jolanda Schädler, Kathrin Füchslin, Patricia Ruhstaller, Laura Vechiu, Angela Villiger