Vorschau Damen: Spiel 1 in der Aufstiegs-/Finalrunde der 1. Liga


Die Einsiedler Damen-Erfolgswelle scheint nicht aufzuhalten zu sein. Nach dem Aufstieg im letzten Frühling, aus der 2. Liga in die 1. Liga, stehen die Damen bereits wieder in den Aufstiegsspielen. Dieses Mal geht es um die Promotion in die zweithöchste Liga der Schweiz. Die Ziele des Teams bleiben bestehen. Gewinnen will man jedes Spiel. Wohin dies schlussendlich reicht wird man Ende Saison sehen. Klar ist, dass das Team überhaupt keinen Druck mehr hat. Denn das ursprüngliche Ziel, der Ligaerhalt, wurde ja bereits klar erreicht.

Auch wenn man am Schluss in der Finalrunde stand, alles lief nicht rund für die Damen. Vor allem die Verletzungen der Leistungsträgerinnen wie Laura Vechiu oder Nada Schweyer spielten dem Team nicht in die Hände. Beide waren eigentlich vorgesehen, eine Vorreiterrolle im Kampf um den Ligaerhalt einzunehmen. Schon früh fielen beide aus. DerTrainerstab war gezwungen Alternativen zu finden, welche man dann allerdings auch fand. Auf der Kreisläuferposition spielte sich Kathrin Füchslin in den Vordergrund. Die junge Einsiedlerin zeigte Einsatzbereitschaft und schloss damit die Lücke welche entstanden war. Rückkehrerin Nada Schweyer hinterliess speziell in der Verteidigung eine grosse Lücke. Diese Lücke wurde mit grossem Einsatz und taktischem Geschick vom ganzen Team geschlossen. Natürlich freut man sich auf die Rückkehr beider Spielerinnen, und doch braucht man auch bei vorkommenden Absenzen keine Angst mehr zu haben. Das Team ist gefestigt und versteht praktisch alle Ausfälle aufzufangen. Laura Vechiu steht nun vor der Rückkehr. Bei Nada Schweyer wird es wohl noch länger gehen, bis sie wieder im Einsatz stehen kann.
Wenn man über Ziele spricht, dann will man nicht gross vom Erfolgsgeheimnis der letzten Jahre abrücken. Es war und ist immer das Ziel das kommende Spiel zu gewinnen. Am Schluss wird abgerechnet. Klar ist es kein Ziel auf den ersten beiden Plätzen zu stehen. Wenn man aber aufgrund der gegnerischen Leistungen dazu gezwungen ist, dann nimmt man auch dies.
In der Endphase der Qualifikationsrunde hat man vermehrt alle Spielerinnen regelmässig eingesetzt, ohne konsequent nur die qualitativ stärksten Einheiten auf den Platz zu schicken. Dies hat selbst gegen den SPL2-Abstieger Mythen Shooters zu einem Auswärtserfolg gereicht. Wenn man von einem numerischen Ziel reden möchte, dann wäre sicher der Einstieg in die Top20 der Schweiz, als ein Platz in den Top4 der Finalrunde eine schöne Sache. Daran möchte man sich die ersten Spiele halten.
Das Team ist von der 3. Liga bis an die Spitze der 1. Liga durchmarschiert. Klar ist, dass das Potential problemlos für mehr reichen würde, hätte man normale Trainingsbedingungen oder regelmässig alle Spielerinnen im Training. Doch mit einem Training in einer Einfachhalle und einem Training auf einem Drittel der grossen Halle, ist schlicht nicht mehr möglich. Hinzu kommen die vielen laufenden, und auch abgemachten, Absenzen. Es erschwert in erster Linie die Arbeit der Trainer, welche immer wieder improvisieren müssen, damit die Spielerinnen bei den Spielen auch wissen um was es geht, und was schlussendlich auch gespielt werden soll. Wer allerdings mit dieser Einstellung und dem nötigen Funfaktor so sicher in die Finalrunde einzieht, der scheint einiges richtig zu machen.

Am Freitag, 03. Februar startet nun das Abenteuer Finalrunde für die Damen. Als Gast erwartet man die Gäste vom ATV / KV Basel. Ein gänzlich unbekannter Gegner, welcher somit für den HCE sicher keine einfache Aufgabe werden wird. In der Finalrunde wird sich relativ schnell zeigen, welche 1. Liga Qualifikationsgruppe, dass am stärksten war. Bereits die ersten Runden haben gezeigt, dass man wohl eher zu den besseren Team gehören könnte. Der HC Malters hat sein erstes Spiel, nicht in Bestbesetzung, knapp gegen den HC Goldach-Rorschach verloren. Und einen Tag später einen Sieg gelandet. Das sind doch Anzeichen, welche Mut machen. Der HCE möchte mit Freude, Spass und Kampfbereitschaft weiter erfolgreich sein. Speziell die Heimspiele möchte man gewinnen. Und in den Auswärtssspielen wird man versuchen möglichst auch die eine oder andere Spur zu hinterlassen.

Anspiel ist heute Freitag um 20:30 Uhr in der Sporthalle Einsiedeln.

Modus der Finalrunde
Sechs Teams messen sich in einer jeweiligen Dreifachrunde gegeneinander. Der erste Platz führt automatisch zum Aufstieg in die Swiss Premium League 2. Der Zweitplatzierte spielt eine Barrage gegen den Zweitletzten der SPL2. Somit stehen für alle Teams fünfzehn Spiele im Kalender, was doch erstaunlich viel ist.