Herren 1. Liga: Siegreich in die Abstiegsrunde


Der so wichtige Auftaktsieg hat der HC Einsiedeln geschafft. Gegen den erneut hartnäcki-gen SC Volketswil gelang nur ein knapper Erfolg. Die Zürcher lagen zwar nur einmal kurz in Führung und doch blieb das Geschehen bis zum Schluss spannend. Mühsam erkämpfte sich der HCE die ersten zwei Punkte.

Als bestes Team der 1. Liga Gruppe 2 traf Einsiedeln zum Auftakt der Abstiegsrunde auf den SC Volketswil. Die Zürcher waren in der Qualifikation in beiden Partien hartnäckige Widersacher. Beide Male schaute nur ein knapper Sieg für die Schwyzer raus. Das Team war also gewarnt und wollte trotz eher mühsamer 2-wöchiger Vorbereitung gut ins Jahr 2017 starten. Mit dem Beginn konnte das Heimteam dann durchaus zufrieden sein, denn man ging gleich mit zwei Treffern in Führung. Nach dem 3:3 zog der HCE zum ersten Mal auf vier Toren davon. Zu diesem Zeitpunkt stand es 7:3, die Schwyzer spielten stark und waren vom 7-Meter Punkt sowie von der rechten Seite erfolgreich. Eine erste Strafe gegen das Heimteam brachte die Gäste zurück ins Spiel. Sie holten auf, schafften den Ausgleich aber noch nicht. Einsiedeln zog immer wieder davon, doch Volketswil blieb wie angenommen dran. Es entwickelte sich eine Kopf an Kopf Rennen mit leichten Vorteilen für die Klosterdörfler. Zwei weitere Unterzahl Situationen kurz vor dem Pausenpfiff spielten den Gästen erneut in die Karten und sie konnten mit dem Pausenpfiff mittels 7-Meter den Anschlusstreffer erzielen.

 

Spannend bis zum Schluss

Es war wahrlich noch nicht alles toll im ersten Umgang. Einige Einsiedler schienen noch nicht richtig im 2017 angekommen zu sein. Oft machte es man dem Gegner zu einfach zum Torerfolg zu kommen. Als dann auch noch der Start zur zweiten Hälfte nicht wirklich glückte, musste man den Gästen sogar die erstmalige Führung zugestehen.    Diese holte man sich aber postwendend zurück. Daraufhin blieb die Konzentration hoch und man konnte wieder bis zu drei Treffern in Führung gehen. Doch wie schon in der ersten Hälfte wollte es Einsiedeln nicht gelingen sich endgültig davon zu machen. So blieb Volki dran und hatte mit Reto Hirzel den Topskorer des Abends auf ihrer Seite. Nicht weniger als 14mal traf er am Samstagnachmittag ins Schwarze und war damit fast für die Hälfte der Tore seiner Mannschaft verantwortlich. Aber auch das Heimteam hatte starkes Personal. Die rechte Seite um Varga, Vorobjovas und Beyer machten auch fast die Hälfte der Schwyzer Tore. Aber auch Grisanovs mit seinen Distanzwürfen und Pleta vom Punkt waren einige Male erfolgreich. Diese Tore waren denn auch zwingend notwendig, um den ersten Sieg im 2017 zu landen. Zum Schlussfinale war hektisch und spannend. Varga erzielte in den letzten 10 Minuten vier Treffer und war daher der Garant für den Einsiedler Sieg. Wie schon im der Qualifikation war es auch in dieser Partie ein knapper Erfolg.

 

Start gelungen weiteres Potential vorhanden

Zwar gelang mit dem Sieg der Auftakt in die Finalrunde, doch richtig stolz darf das Team auf den Auftritt nicht sein. Jeder verhalf zwar auf seine Weise zu den zwei Punkten. Sei es in der Abwehr oder vorne für die Tore. Doch auf den meisten Positionen verfügt der HCE noch einiges an Verbesserungsmöglichkeiten. Am Kreis gelang noch nicht so viel wie gewohnt und auch der Ball lief noch nicht so flüssig durch die eigenen Reihen. Im nächsten Spiel am kommenden Freitag trifft der HCE auf den SC Frauenfeld. Die Thurgauer sind für die Schwyzer ein unbeschriebenes Blatt und verfügen mit einigen ehemaligen NLA und NLB Spieler im Kader über ein starkes Kollektiv. Gegen den kommenden Gegner braucht es eine Leistungssteigerung. Doch Einsiedeln spielt zu Hause und will auch im zweiten Spiel siegreich bleiben. Die Partie wird am Freitag um 20:30 im Einsiedler Brühl angepfiffen. Das Heimteam hofft wie immer auf zahlreiches Publikum.

 

Telegramm

Handball 1. Liga:

HC Einsiedeln – SC Volketswil 31:29 (14:13)

SR Baggenstos, Lütolf

Zuschauer: 30

 

Einsiedeln mit:

Theo Ulrich, Roman Achermann (für 2 7-Meter)

Carlo Beyer (2), Janis Grisanovs (6), Skirmantas Pleta (4/3), Daniel Schmid, Michael Schmid, Manuel Horat (2), Manuel Kälin, Lukas Schönbächler (2), Daniel Varga (8), Elias Rothlin, Edvinas Vorbojovas (5), Martin Betschart (2).