Damen: Siegreich in dürftigem 1. Liga Spiel


HR Hochdorf - HC Einsiedeln 21:25 (9:13) Die Einsiedlerinnen hielten dem Druck stand und holten die zwei noch mindestens nötigen Punkte beim heimstarken HR Hochdorf. Der Weg dahin war aber gepflastert mit viel Geduld und Aufwand. Doch schon heute interessiert es nicht mehr, wie gut, oder eben nicht, dass man aufgetreten war. Für einen Sonntag Nachmittag war die Leistung akzeptabel. Die Damen können nun am kommenden Samstag gegen den gleichen Gegner den Sack auch rechnerisch definitiv zumachen, und diese grossartige Vorrunde krönen.

Der Start in die Partie gelang zögerlich. Zwar konnte man sich schnell mit ein paar Toren vom Gegner absetzen, doch wirklichen Spielfluss konnte man nie aufziehen. Dies lag auf der einen Seite am zu wenig gutem und schnellen Umschalten aus der Deckung heraus, und auf der anderen Seite kam man im Angriff zu selten in die Tiefe der Deckung. So lief der Ball mehrheitlich nur in die Breite. Vereinzelt gelangen einfachere Tore, was schlussendlich auch den Vorsprung zur Pause ausmachte. Im HCE-Tor hielt Eniko Dobos lange sehr gut, was dem Team ermöglichte Vier Tore Vorsprung rauszuspielen. Die Hochdorferinnen zeigten vor allem über die Flügel Schwächen und verunmöglichten sich somit ein besseres Resultat. Dies sollte sich über die ganze Spielzeit so durchziehen.

Halbzeit Zwei war dann geprägt vom Verwalten des Vorsprunges. Der HCE nahm praktisch kein Risiko mehr und spielte seinen Stiefel runter. Wurde es dann mal etwas brenzlig übernahm in erster Linie Jacqueline Hasler-Petrig die Verantwortung und erzielte einfache Tore, welche vor allem dem Gegner in jeder Phase des Spiels fehlten. Die Luzernerinnen versuchten zwar immer wieder den Anschluss zu schaffen, versemmelten aber grosse Chancen immer wieder. Inzwischen war Stefanie Horat im HCE-Tor und zeigte ebenfalls eine gute Leistung. So kam es, dass man nicht mehr gross in Gefahr kam, aber aufmerksam bleiben musste. Dies gelang. Am Schluss stand ein verdienter 4-Tore-Vorspung-Sieg auf der Anzeigetafel, welcher in erster Linie zustande kam, weil man die deutlich stärkeren Torhüter, eine Jacqueline Hasler-Petrig und abschlussstärkere Flügel in den Reihen hatte.

Damit ist das Team wohl nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen. Es braucht rechnerisch noch einen Punkt, um auch die allerletzten Zweifel zu beseitigen. Dies wird das Team am kommenden Samstag (Anspiel 14:45 Uhr Sporthalle Einsiedeln) versuchen. Es bleibt zu hoffen, dass man dann wiederum eine bessere Leistung zeigt. In der eigenen Halle ist dies dem Team zweifellos zuzutrauen. Es wäre eine riesengrosse Überraschung, welche sich das Team verdient hätte.

HC Einsiedeln: Eniko Dobos (1.-30.), Stefanie Horat (31.-60.); Patricia Ruhstaller, Corina Birchler, Gianna Ribbers, Vreni Pfyl, Kathrin Füchslin, Jolanda Schädler, Karin Huser, Heike Maurer, Martina Lütscher, Simone Trütsch, Nadine Schnellmann, Jacqueline Hasler-Petrig