Herren 1. Liga: Ein weiterer Sieg


Einsiedeln gewinnt zum dritten Mal in Serie. Das Spiel viel diesmal aber knapper aus als zuletzt. Die SG Lägern Wettingen hielt lange gut mit und war der erwartet aufsäs-sige Gegner. Die Schwyzer entschieden das Spiel Mitte der zweiten Hälfte.

Nach zuletzt 2 Heimspielen hatte Einsiedeln am Samstag wieder einmal auswärts anzutreten. Sie waren zu Gast bei der SG Lägern Wettingen. Gegen die Aargauer starteten die Einsiedler im September zur Saison 2016/2017. Damals schaute eine knapper Sieg raus ohne zu glänzen. Mit einem 31:28 schickten sie den Gegner wieder nach Hause. Mit zwei klaren Erfolgen reiste der HCE nach Wettingen und wollte es im Rückspiel besser machen. Wie in den vergangenen zwei Partien begannen die Gäste hoffnungsvoll. Vom 2:2 vergrösserte sich der Vorsprung auf 3:9 nach 13 Minuten. Es sah wieder so aus, dass Einsiedeln ein weiteres starkes Ding durchziehen kann. Eine erste unnötige Zeitstrafe (die erste von insgesamt 9) brachte Lägern Wettingen zurück. Die Aargauer nutzten die Überzahl gut aus und verringerten den Abstand zu den Schwyzern. Einsiedeln machte sich mehrheitlich das Leben selber schwer und verstand es in dieser Begegnung nicht zu überzeugen. Da auch noch Varga (2mal), Schmid und Pleta auf die Strafbank geschickt wurden, gelang der SG 50 Sekunden vor dem Pausenpfiff der Ausgleich. Da die Gäste zu diesem Zeitpunkt mit 2 Akteuren weniger auf der Platte standen, ahnte man schon Schlimmes. Doch eine gekonnte Parade von Hüter Ulrich dank einem Treffer von Vorobjovas rettete sich der HCE mit einer Führung in die Pause.

 

Starke 15 Minuten rückten die Verhältnisse klar

Dass die Pausenansprache von Bingisser und Betschart für einmal etwas lauter war, schien nur logisch. Mit dem ersten Umgang konnte das Team natürlich nicht zufrieden sein. Der Start gelang den Schwyzern dann auch wieder gut. Doch Lägern Wettingen steckte nicht auf und hielt den Rückstand in Grenzen. Nach 37 Minuten war das Geschehen beim Stand von 20:21 noch ausgeglichen. Es war genau diese Phase wo die Klosterdörfler endlich mit dem Handball spielen begannen. Mit mehr Biss und Entschlossenheit rollten nun die Angriffe auf das Wettinger Tor und konnten meistens erfolgreich abgeschlossen werden. Der Gegnerische Trainer probierte mit diversen Umstellungen die Schwyzer aus dem Konzept zu bringen, doch wollte wirklich fruchten, da Einsiedeln nun konzentriert und zielstrebig vorgingen. Grisanovs und Vorobjovas waren hauptsächlich für die Treffer des HCE verantwortlich. Aber auch Schönbächler auf Aussen fügte sich gut ins Geschehen ein und konnte mit Toren glänzen. Weitere 10 Minuten später betrug der Abstand dann bereits 7 Treffer. Es sollte noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, denn die Gäste vergrösserten den Abstand bis auf 11 Treffer. Die letzten 5 Spielminuten waren dann wieder zum vergessen. Beide Mannschaften liessen sich gegenseitig gewähren und stellten das verteidigen ein. So war es nicht erstaunlich, dass Lägern Wettingen noch 2 Tore gut machen konnten und so die Differenz unter 10 zu halten. Einsieden gewann schlussendlich verdient mit 29:38 ohne für einmal während 60 Minuten überzeugt zu haben. Ein starker Start und ein Zwischenspurt in der zweiten Hälfte ermöglichten den Schwyzern einen weiteren Sieg.

 

Entscheidender Monat

Nach dem Sieg gegen Lägern Wettingen hat Einsiedeln nun den dritten Sieg in Folge einfahren können. Die erste Saisonhälfte dauert jetzt noch genau ein Monat bis Weihnachten. In dieser Zeit werden die Schwyzer noch 6 Spiele auszutragen haben. Ziel ist noch immer ein Rang unter den ersten 4. GC/Ami und Muri sind die zwei ärgsten Konkurrenten um die begehrten Plätze für den direkten Ligaerhalt. Da der HCE noch gegen beide Mannschaften anzutreten hat (gegen die Zürcher sogar 2mal), haben sie noch alles in den eigenen Händen. Um es allerdings zu schaffen sollten die nächsten Auftritte aber wieder etwas konzentrierter angegangen werden.

 

Telegramm

Handball 1. Liga:

SG Lägern Wettingen – HC Einsiedeln  29:38 (14:15)

SR Kamber, Meili

Zuschauer: 43

 

Einsiedeln mit:

Theo Ulrich, Michael Rüegg

Janis Grisanovs (11/4), Skirmantas Pleta (5), Daniel Schmid (2), Michael Schmid, Manuel Horat, Lukas Schönbächler (3), Daniel Varga (2), Carlo Beyer, Martin Betschart (5), Edvinas Vorbojovas (10).