Herren 1. Liga: Und weiter geht die Aufholjagd


Nach den letzten zwei klaren Siegen will der HC Einsiedeln weiter Boden gut machen. Dafür braucht es auch gegen Lägern Wettingen eine konzentrierte Leistung aller Akteure, um das gesteckte Ziel zu erreichen.

Im zweiten Spiel der Rückrunde steht die Partie gegen die SG Lägern Wettingen auf dem Programm. Gegen die Aargauer hat Einsiedeln im ersten Saisonspiel zwar einen Sieg einfahren können, doch dieser war zu knapp ausgefallen. Trotz des Heimvorteils schaute damals nur ein 31:28 heraus. Die Deckung war noch nicht im Kampfmodus und im Angriff wurden reihenweise klare Chancen liegen gelassen. Dass es hinten durchaus auch anders gehen kann, haben die Schwyzer am vergangenen Sonntag gegen Dietikon-Urdorf bewiesen. Mit nur 15 Gegentreffern wurde der beste Wert seit langem erreicht. Gegen die aufsässigen Wettinger wird wohl noch mehr nötig sein, um diese bei wenigen Treffern zu halten.

 

Zum Erfolg als Team

Wer die Torstatistik des HC Einsiedeln anschaut sieht klar, dass das Baltische Trio vorne liegt. Dahinter hat die Breite aber dazu gewonnen. Jeder Spieler konnte bisher sein Mosaiksteinchen zum Erfolg beitragen. Genau das macht den HCE auch weniger ausrechenbar. Treffen die Topskorer verhältnismässig weniger häufig (wie im letzten Spiel gegen Dietikon-Urdorf), springen gleich andere in die Bresche. Dies ist auch nötig, denn wenn man auf die Tabellensituation schaut, verfügen die Schwyzer über das schlechteste Torverhältnis der ersten fünf Mannschaften. Da gilt es also noch etwas aufzuholen. Ob dies gegen Wettingen genau so klappt wie in den vergangenen zwei Partien wird schwierig. Noch steht die Kaderzusammensetzung für das Duell der Tabellennachbarn am kommenden Samstag nicht. Gleichzeitig spielt Wädenswil in der NLB sowie auch die zweite Mannschaft des HCE. Es sieht so aus, dass für beide Spiele Akteure abgegeben werden müssen und es kann durchaus sein, dass Einsiedeln mit einem kleinen Kader in den Aargau fährt. Nichts desto trotz gehen die Klosterdörfler als Favorit ins Spiel und dieser Rolle wollen die Schwyzer natürlich gerecht werden. Um gegenüber GC/Ami und Muri weiter Boden gut zu machen, braucht es mindestens zwei weitere Punkte. Am liebsten gepaart mit einem klaren Resultat.