Herren 1: Eine offene Rechnung


Zu Gast im Einsiedler Brühl wird am kommenden Sonntag der HC Dietikon-Urdorf sein. Gegen die Zürcher haben die Schwyzer eine bittere und knappe Niederlage in der Vorrunde nach schwacher Leistung einstecken müssen. Diese Scharte gilt es nun auszuwetzen.

Nach der Vorrunde (wobei das Spiel gegen Ami/GC noch nicht ausgetragen ist), steht der HC Einsiedeln nicht ganz dort wo man sich das erhofft hat. Sie liegen auf dem fünften Tabellenrang, haben aber zwei Spiele weniger ausgetragen als zum Beispiel Muri, das auf dem dritten Rang liegt und zwei Punkte mehr auf dem Konto hat. Zwei Punkte die die Klosterdörfler zu wenig auf dem Konto haben, wurden gegen den HC Dietikon-Urdorf Ende September verschenkt. Damals agierte der HCE teilweise meilenweit unter den eigenen Ansprüchen und ermöglichte so den Zürchern einen knappen aber nicht unverdienten 25:24 Heimsieg. Diese zwei Punkte sollten bislang auch die einzigen Punkte bleiben, die der HC Dietikon-Urdorf in der laufenden Kampagne gewinnen konnte. Diese zwei Zähler und das schlechteste Torverhältnis bedeuten den letzten Tabellenplatz. Aufgrund der Tabellensituation sowie auch der letzten Resultate wird Einsiedeln also als klarer Favorit in dieser Partie gehandelt.

 

Positives auftreten wiederholen

Im letzten Heimspiel konnte der HC Einsiedeln in überzeugender Manier das starke Uster mit einem 37:28 Sieg wieder nach Hause schicken. Die Ustemer liess man damals nie richtig in die Partie kommen und zeigte eine kollektiv geschlossene und entschlossene Leistung (sehr zu Freuden der heimischen Zuschauer). Gelingt den Schwyzern das gleiche auch gegen den HCDU, dann stehen die Zeichen schon mal gut. In der Nationalmannschaftspause konnten einige Einsiedler ihre Wunden kurieren. Pleta und Vorobjovas waren mit ihrer Nationalmannschaft in Frankreich (Niederlage, Pleta bester Schütze) und zu Hause gegen Norwegen (überraschender Sieg) unterwegs. Beide haben in dieser Zeit natürlich hart trainieret und haben mit dem Sieg gegen die Norweger sicher weitere positive Energie tanken können. Ob Vorobjovas allerdings zum Einsatz kommen wird, ist fraglich, da der HC Wädenswil nur wenige Stunden zuvor in Birsfelden ein wichtiges Spiel auszutragen hat. Dafür sollte mit dem zuletzt verletzten Varga der andere rechte Rückraumer zurück zum Team stossen. Definitiv ist die Saison leider für das Eigengewächs Christoph Sutter gelaufen. Leider haben sie die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet und er fällt mit einem gerissenen Kreuzband und einem Meniskusschaden bis nächsten Sommer aus. Im Rückraum müssen daher andere die Kohlen aus dem Feuer holen. Wenn die Klosterdörfler allerdings an der Leistung wie gegen den TV Uster anknüpfen, sollten zwei weitere Punkte dazukommen.